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PROGRAMM

Die Veranstaltungen der Sächsischen Akademie der Künste sind öffentlich; der Eintritt ist, wenn nicht anders angegeben, frei. Aktuelle Informationen finden Sie auch auf Facebook.


Programm September bis Dezember 2018.pdf pdf - Datei




Mona Lisa, vermutlich von Francesco Melzi, restaurierte Kopie, Museo del Prado; rechts: The Isleworth Mona Lisa, vermutlich von Leonardo da Vinci; beide Abb. wikipedia commons

Montag, 10. Dezember 2018, 18.30 Uhr
Aktsaal der Hochschule für Bildende Künste Dresden
Brühlsche Terrasse 1, 01067 Dresden
Original oder nicht original.
Vortrag der Reihe "Wer schreibt Kunstgeschichte?"


Begrüßung:
Matthias Flügge, Rektor der HfBK Dresden

Vortrag:
Wolfgang Holler, Kunsthistoriker, Direktor Museen Klassik Stiftung Weimar

Nichts wird in der Kunstgeschichte offenbar höher bewertet als das Original. Es verspricht Authentizität und Originalität. Das Original vermittelt in besonderer Weise die Intentionen seines Schöpfers; und es verbinden sich mit ihm Begriffe wie Authentizität und Originalität. Es setzt Maßstabe, wird bewundert, ausgestellt und zu bisweilen astronomischen Preisen gehandelt. Im besten Falle ist das Original einzigartig und zugleich ein auratisches Meisterwerk. Das Original schreibt zweifellos Kunstgeschichte, nicht die Kopie und noch weniger die Fälschung. Doch was ist ein Original? Was, wenn ein Maler drei Fassungen desselben Sujets gemalt hat? Sind alle drei Originale oder gibt es nur ein Original und zwei Repliken. Was, wenn der Künstler sich selbst kopiert, ein Original gar von anderen kopiert wird. Was, wenn die Kopie Ausgangspunkt für ein neues Original ist? Und sind Fälschungen immer Kopien oder kann man manchmal von einer originalen Fälschung genauso sprechen wie von einem gefälschten Original? Wird so vielleicht auch Kunstgeschichte geschrieben? Solchen Fragen an Beispielen von der Renaissance bis zur Appropriation Art nachzugehen, ist Gegenstand des kunstwissenschaftlichen Vortrages.

In Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste und dem Fachbereich Kunstgeschichte des Instituts für Musik- und Kunstgeschichte an der Technischen Universität Dresden




Kreuzwegarkade Altenmarkt im Pongau 2017
Foto: Nadia Jabli, Altenmarkt

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 19 Uhr
Technische Universität Dresden
Zellescher Weg 19, ASB Hörsaal 120
Matthias Mulitzer
Vortrag der Reihe "Umbau"


Einführung und Moderation:
Thomas Will, TU Dresden

Der Architekt Matthias Mulitzer, 1960 in Goldegg/Österreich geboren, ist vor allem für seinen Klosterbau „Maria im Paradies“ in St. Veit/Pongau bekannt geworden. Seine Studien zum Sakral- und Klosterbau führten zu weiteren Aufträgen, wie der Planung eines Eremitenklosters, das seit 2000 an den Ausläufern der Anden in Venezuela entsteht.

Gemeinsame Vortragsreihe der Hochschule für Bildende Künste Dresden, der Sächsischen Akademie der Künste und der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Dresden. Mit Unterstützung der Deutschen Werkstätten Hellerau.




Robbrecht en Daem architecten, Studio in Ghent
Foto: Filip Dujardin

Mittwoch, 23. Januar 2019, 19 Uhr
Hochschule für Bildende Künste Dresden
Güntzstraße 34, Großer Hörsaal, 2. OG
Johannes Robbrecht: An Architectural Anthology
Vortrag der Reihe "Umbau"


Einführung und Moderation:
Olaf Lauströer, HfBK Dresden

Der Architekt Johannes Robbrecht, geboren 1977, ist seit 2012 einer der Partner des Büros, das 1975 von Hilde Daem und Paul Robbrecht in Gent gegründet wurde und sich durch seine enge Beziehung zu den bildenden Künsten auszeichnet. Es gilt als Wegbereiter der flämischen Baukultur und erfährt zunehmend internationale Aufmerksamkeit.

Gemeinsame Vortragsreihe der Hochschule für Bildende Künste Dresden, der Sächsischen Akademie der Künste und der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Dresden. Mit Unterstützung der Deutschen Werkstätten Hellerau.



Ausstellung in der Sächsischen Akademie der Künste

Aufbruch und Protest.
1968 in Prag, Berlin, Leipzig und Dresden

Sächsische Akademie der Künste
Palaisplatz 3/Ecke Königstraße, 01097 Dresden
Ausstellung geöffnet Mo-Fr 9-14 Uhr und nach Vereinbarung. Verlängert bis 31. Januar 2019.

Das Jahr 1968 steht im Osten vor allem für das Ende der Hoffnung auf einen "Sozialismus mit menschlichen Antlitz". Die Ausstellung in den Räumen der Akademie offenbart die vielfältigen Proteste gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings und zeigt schlaglichtartig Initiativen von Autoren und Künstlern für mehr Freiheit und Selbstbestimmung.
In Kooperation mit dem Goethe-Institut Tschechien

Probuzení a Protest.
Praha, Berlín, Lipsko, Drá¾ïany 1968

Stadtmuseum Ústí nad Labem, Masarykova 1000/3
Ústí nad Labem
Die tschechische Fassung der Ausstellung ist seit 14. November 2018 im Stadtmuseum in Ústí nad Labem zu sehen. Ausstellung bis 13. Januar 2019.

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Die Sächsische Akademie der Künste ist berechtigt, Bild- Film- und Tonaufnahmen von Mitwirkenden und Teilnehmern während der Veranstaltung anzufertigen
und für Zwecke der Veranstaltungsberichterstattung und allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit auf facebook und anderen Medien zu veröffentlichen. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären sich Mitwirkende und Teilnehmer der Veranstaltung mit dieser Veröffentlichung einverstanden. Die Veröffentlichung eigener Film- und Tonaufnahmen ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet.

SÄCHSISCHE AKADEMIE DER KÜNSTE
Palaisplatz 3, 01097 Dresden
Tel.: 0351-810763-00, Fax: 0351-810763-09
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