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SÄCHSISCHE AKADEMIE DER KÜNSTE
Palaisplatz 3 / Ecke Königsstraße, 01097 Dresden

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Wenn nicht anders angegeben, sind die Veranstaltungen öffentlich; der Eintritt ist frei. Bilder und weiterführende Informationen finden Sie auch auf Facebook.

2018


Aufbruch in den Künsten um 1968
Konzert, Symposium im Rahmen der Mitgliederversammlung der Sächsischen Akademie der Künste in Prag

Donnerstag, 28. Juni 2018, 19.30 Uhr
Musikakademie Prag Lichtenstein Palais, Konzertsaal 'Bohuslav Martinù'/ Hudební fakulta AMU, Lichten¹tejnský palác, sál 'Bohuslava Martinù'
Malostranské námìstí 13/258, 118 00 Prag 1
Musica Viva Pragensis
Konzert


Wiederaufführung des tschechischen Programms zu den Donaueschinger Musiktagen Oktober 1968

Musica Viva Pragensis 2018.pdf pdf - Datei

Im Oktober 1968, wenige Wochen nach dem Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten in Prag, trat das Ensemble Musica Viva Pragensis auf den Donaueschinger Musiktagen mit Uraufführungen der tschechischen Komponisten Ladislav Kupkoviè, Zbynìk Vostøak,Vladimír ©rámek, Rudolf Komorous und Marek Kopelent auf. Dieser Beitrag wurde angesichts der gewaltsamen Beendigung des Prager Frühlings und der angespannten politischen Situation mit großer Aufmerksamkeit wahrgenommen. Zum 50. Jahrestag des Prager Frühlings wird dieses Konzert in Anwesenheit von Marek Kopelent mit dem gleichen Repertoire wieder aufgeführt.

Programm
Ladislav Kupkoviè - Vor-Mit-Nach für Streicher,
Holzbläser und ein Tasteninstrument
Vladimír ©rámek - Kaleidoskop für Streichtrio
Zbynìk Vostøak - Pendel der Zeit op. 40
Rudolf Komorous - Düstere Anmut für Kammerensemble
Marek Kopelent - Stilleben für Kammerensemble
Igor Strawinsky - Ragtime für 11 Instrumente

Dirigent Miroslav Pudlák
Ensemble MoEns, Prag
Leitung: Marek Kopelent

Eine Veranstaltung des Goethe-Instituts Tschechien


Freitag, 29. Juni 2018, 10.00-18.00 Uhr
Goethe-Institut Tschechien, Masarykovo nábr. 32, 110 00 Prag
Aufbruch in den Künsten um 1968
Symposium


Tschechische Beiträge werden simultan übesetzt.

Begrüßung
Dr. Berthold Franke, Direktor des Goethe-Instituts
Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste
Dr. Christoph Israng, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Prag

10.30-12.00 Uhr
Impulse - Auslöser der Aufbrüche um 1968
Diskussion mit Milan Horaèek (Prag), Volker Braun (Berlin), Hanu¹ Karlach (Prag), Alain Lance (Paris)
Moderation: Kilian Kirchgeßner, Journalist Prag

14.00-15.30 Uhr
Revolte in der Kunst?
Vortrag und Diskussion mit Bazon Brock (Berlin, Wuppertal)
Einführung und Moderation: Dr. Berthold Franke

16.00-18.00 Uhr
Aufbrüche in der Kunst - Was bleibt von 1968?
Diskussion mit Ondøej Èerný (Prag und München), Pavlina Morganová (Prag), Katharina Schmitt (Berlin) und Manos Tsangaris (Dresden und München)

In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Tschechien


Freitag, 29. Juni 2018, 19.00 Uhr
Goethe-Institut Tschechien, Masarykovo nábr. 32, 110 00 Prag
Lesung. 1968 - Rückblicke, Texte, Statements

Lesung mit Rückblicken und Erinnerungen, Gedichten und Statements aus dem Jahr und über das Jahr 1968 von Mitgliedern der Sächsischen Akademie der Künste und von Mitwirkenden des Symposiums.
Mit Volker Braun (Berlin), György Dalos (Berlin/Budapest), Christoph Hein (Berlin), Alain Lance (Paris) und Wolfgang Kil (Berlin).
Moderation: Ondøej Èerny und Holk Freytag

In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Tschechien


Montag, 10. September 2018, 19.00 Uhr
Sächsische Akademie der Künste, Palaisplatz 3, 01097 Dresden
Aufbruch und Protest. 1968 in Prag, Ostberlin, Leipzig und Dresden
Ausstellungseröffnung und Podiumsdiskussion mit dem Historiker Stefan Wolle, dem Politiker Werner Schulz und dem Maler und Filmregisseur Strawalde (angefragt) in Moderation des MDR-Redakteurs Thomas Bille.

Das Jahr 1968 steht im Westen für Revolte, den Bruch mit einer autoritätsfixierten Elterngeneration und für die Erneuerung der Institutionen. Im Osten steht das Jahr 1968 für die Hoffnung auf eine Reform der Gesellschaft, auf mehr individuelle Freiheit, vor allem aber steht es für einen "Sozialismus mit menschlichen Antlitz" nach Vorbild des Prager Frühlings. Welche Aufbrüche gab es 1968 in Ostdeutschland? Gab es Achtundsechziger in der DDR? Wofür stehen sie und wofür traten sie ein? Diesen Fragen widmet sich eine Ausstellung in der Sächsischen Akademie der Künste. Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf wichtige Ereignisse des Jahres 1968 in Ostdeutschland, erinnert an Proteste gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings vor nunmehr 50 Jahren und zeigt Ansätze von Autoren und Künstlern und für mehr Freiheit und Selbstbestimmung. Aus Anlass der Ausstellungseröffnung sind Künstler und Politiker in die Akademie eingeladen, die 1968 wichtige Impulse für ihr politisches Selbstverständnis erfahren haben und die 1989 zu den Akteuren der friedlichen Revolution gehörten.



Die Sächsische Akademie der Künste ist berechtigt, Bild- Film- und Tonaufnahmen von Mitwirkenden und Teilnehmern während der Veranstaltung anzufertigen
und für Zwecke der Veranstaltungsberichterstattung und allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit auf facebook und anderen Medien zu veröffentlichen. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären sich Mitwirkende und Teilnehmer der Veranstaltung mit dieser Veröffentlichung einverstanden. Die Veröffentlichung eigener Film- und Tonaufnahmen ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet.

SÄCHSISCHE AKADEMIE DER KÜNSTE
Palaisplatz 3, 01097 Dresden
Tel.: 0351-810763-00, Fax: 0351-810763-09
E-Mail: info@sadk.de
Facebook: www.facebook.com/SaechsischeAkademiederKuenste